Rund um die Fahrt

Unterwegs mit Rollstuhl/Kinderwagen

Die Mitnahme von Fahrgästen mit einem Kind im Kinderwagen oder Rollstuhlfahrern wird möglichst jederzeit sichergestellt. Die Entscheidung über die Mitnahme liegt beim Fahrpersonal.
Fahrgäste mit Kinderwagen/Rollstühlen haben Vorrang vor Radfahrern.

Bestimmungen für Schwerbehinderte

Die nach dem „Sozialgesetzbuch IX (§§ 145 ff)“ berechtigten Personen werden bei Vorzeigen eines entsprechend gekennzeichneten Ausweises unentgeltlich befördert.
 
Ausweis, Beiblatt und Wertmarke haben nur zusammen die Funktion eines Fahrausweises und sind rechtlich als Inhaberpapier im Sinne des § 807 BGB anzusehen. Sie sind bei Fahrtantritt mit kontrolliertem Einstieg und bei Kontrollen unaufgefordert vorzuzeigen.
 
Für diesen Personenkreis ist auch die Mitnahme von Handgepäck, eines mitgeführten Krankenfahrstuhls, soweit die Beschaffenheit des Verkehrsmittels und der Haltestellen dies zuläßt, sowie sonstiger orthopädischer Hilfsmittel und eines Führhundes unentgeltlich.
 
Unabhängig von der unentgeltlichen oder bezahlten Beförderung eines Schwerbehinderten hat die nach dem Schwerbehindertenausweis notwendige Begleitperson (Kennz. B) in jedem Fall Anspruch auf unentgeltliche Beförderung.
 
Freie Fahrt wird, unabhängig vom Wohnsitz, im gesamten Netz Ruhr-Lippe / Netz Münsterland gewährt. Dies gilt für das komplette Bus und Schienennahverkehrsangebot.
 
Es können bundesweit alle Nahverkehrsmittel (Nahverkehrszüge, Busse) in der 2. Klasse ohne zusätzliche Fahrkarte mit dem grün-orangen Schwerbehindertenausweis und dem Beiblatt mit gültiger Wertmarke genutzt werden.